Mein Buch ist gerade in München. Letzter Korrekturdurchgang. Danach geht es zurück an die Druckerei in Hamburg und ich mache dort eine kurze Stippvisite. Vielleicht halte ich es in den Händen, wenn ich von meinem Kurztrip zurück bin. Vielleicht kommt es auch eine Woche später mit der Post. Ich weiß es noch nicht, und genau das macht es gerade so spannend.

In den Händen hatte ich es also noch nicht. Eine ISBN habe ich auch noch nicht. Was ich habe, ist das Cover.

Auf dem Cover: ein leerer runder Tisch, Stühle drumherum, ein Vogel, der davonfliegt. Genau das Bild, das ich mir gewünscht hatte. Genügend Platz am Tisch und die Freiheit, ihn sich zu nehmen.

Was ich außerdem habe, ist ein Team, das ich mir so nie hätte ausdenken können. Entstanden ist „Weg frei für Nachfolgerinnen“ hier in Cochem an der Mosel. Dann ging es nach Berlin, über Hamburg und München, und wieder zurück nach Hamburg. Vier Städte, 5 Köpfe und ein Buch. Das verdanke ich meinem Netzwerk. Seit ca. 3 Jahren habe ich dies für mich ausgebaut. Was daraus entstanden ist, finde ich jetzt einfach super. Ohne dieses Netzwerk läge mein Buch nicht kurz vor dem Druck.

Das Wichtigste in Kürze

  • Mein Buch „Weg frei für Nachfolgerinnen“ erscheint im September.
  • Auf der Rückseite steht der Satz, der alles trägt: „Das Buch für Nachfolgerinnen“.
  • Es ist kein Fachbuch. Es ist ein Mutmachbuch, meine eigene Geschichte verbunden mit den Erfahrungen vieler Nachfolgerinnen.
  • Über meinen Newsletter erfährst du als Erste den genauen Erscheinungstermin.

Der Moment, in dem es real wird

Ein Manuskript ist eine Datei. Ein Buch ist ein Gegenstand, den man in die Hand nehmen kann. Dazwischen liegen Monate, in denen fast nichts sichtbar passiert. Lektorat, Satz, Korrekturschleifen, Cover-Freigaben. Man wartet, ohne viel zu sehen.

Genau da stehe ich jetzt. Die letzten Seiten werden in München geprüft, danach läuft der Druck an. Ich habe den Titel schon oft laut vor mich hin gesagt. „Weg frei für Nachfolgerinnen.“ Wie sich das Papier anfühlt, weiß ich noch nicht. Das kommt erst.

Warum „Das“ Buch für Nachfolgerinnen auf der Rückseite steht

Auf der Rückseite steht ein Satz, über den ich lange nachgedacht habe, bevor ich ihn so stehen ließ: „Das Buch für Nachfolgerinnen von Alexandra Kärgel.“ Nicht „ein“ Buch unter vielen. „Das“ Buch.

Das ist kein Zufall und auch keine Übertreibung. Ich kenne den Einstieg als Nachfolgerin, mit 26 Jahren, ins Familienunternehmen meines Vaters. Und ich kenne den Ausstieg, fast 30 Jahre später, als abgebende Generation beim Verkauf meiner eigenen Anteile. Diese doppelte Perspektive hat mir sonst niemand voraus. Genau deshalb ist es „das“ Buch für Nachfolgerinnen und nicht irgendeines.

Was hinter dem Titel „Weg frei für Nachfolgerinnen“ steckt

Der Titel hat mehrere Bedeutungen, die sich mir erst nach und nach erschlossen haben. „Weg frei“ heißt zuerst: den eigenen Weg freimachen. Nicht den Weg des Vaters oder der Mutter weitergehen, sondern den eigenen finden, auch wenn er durch dasselbe Unternehmen führt.

„Weg frei“ heißt aber auch etwas für die abgebende Generation. Wer loslässt, macht den Weg frei für die nächste. Ich habe beide Rollen erlebt, und ich weiß, wie viel in diesem einen Satz steckt. Das Buch begleitet dich durch die Übernahme, die eigentliche Führungsarbeit danach und die Frage, wie du eigene Spuren hinterlässt statt nur in vorhandene Fußstapfen zu treten.

Und „Weg frei“ heißt noch etwas Drittes: wegräumen, was da noch an Steinen liegt. Alte Absprachen, unausgesprochene Erwartungen, Loyalitäten, die dich festhalten, Strukturen, die zum Vater passten und nicht zu dir. Diese Steine räumt niemand nebenbei weg. Genau da komme ich ins Spiel. Ich kenne beide Seiten, ich weiß, wie schwer manche dieser Steine sind, und ich gehe den Weg mit dir, bis er frei ist.

Aus meiner Erfahrung

Ich habe mit 26 Jahren die Nachfolge in einem Familienunternehmen mit 3.500 Mitarbeitenden angetreten. Niemand hat mich gefragt, ob ich bereit war. Ich war es nicht und ich habe es trotzdem gemacht. Dieses Buch ist keine Theorie. Es ist zum Teil meine Geschichte, meine psychologische Einordnung als Psychologin und MasterCoach, und die Erkenntnisse aus Gesprächen mit vielen Nachfolgerinnen.

Was jetzt noch passiert, bevor es bei dir im Regal steht

Ein Buch fühlt sich am Ende immer plötzlicher fertig an, als der Prozess dahinter war. Das sind die Schritte, die jetzt noch vor mir liegen.

  1. Der letzte Korrekturdurchgang läuft gerade in München. Danach geht alles zurück an die Druckerei.
  2. Der Druck läuft an. Zuerst kommt mein Probeexemplar und wenn das passt, geht es in Masse.
  3. Die ersten Exemplare erscheinen im September. Wo du das Buch dann bekommst, gebe ich rechtzeitig bekannt.
  4. Der Newsletter ist zuerst dran. Alle, die dort dabei sind, erfahren den genauen Erscheinungstermin als Erste.

Häufige Fragen zu meinem Buch für Nachfolgerinnen

Wann erscheint das Buch „Weg frei für Nachfolgerinnen“ genau?

Der Druck läuft, das Erscheinen ist für September geplant. Den genauen Termin gebe ich zuerst über meinen Newsletter bekannt.

Wo kann ich das Buch kaufen?

Sobald der Erscheinungstermin feststeht, gebe ich hier im Blog und im Newsletter bekannt, wo du es bestellen kannst.

Für wen ist das Buch geschrieben?

Für Nachfolgerinnen in Familienunternehmen, für Unternehmerfamilien und für alle, die Unternehmensnachfolge nicht nur als rechtlichen oder steuerlichen Vorgang verstehen, sondern als einen der wichtigsten Schritte im Leben.

Ist das Buch ein Fachbuch oder eher persönlich geschrieben?

Beides. Es ist ein Mutmachbuch. Meine eigene Geschichte als Nachfolgerin und abgebende Generation, kombiniert mit meiner psychologischen Einordnung und den Erfahrungen vieler Nachfolgerinnen.

Wie erfahre ich als Erste vom Erscheinungstermin?

Am einfachsten über meinen Newsletter. Dort teile ich Neuigkeiten zum Buch immer zuerst, bevor sie hier im Blog stehen.

Über mich

Ich habe als Nachfolgerin selbst den Einstieg und den erfolgreichen Verkauf meiner Anteile als Exit durchlebt. Dieses Wissen gebe ich an Nachfolgerinnen in Familienunternehmen weiter.

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